Demras, ein bescheidener, eher demütiger Mensch, hatte auf den ersten Blick ein recht gewöhnliches Leben. Zumindest wirkt es, solange man nicht genau hinsieht, auf Aussenstehende so. Doch musste er früh lernen sich seiner Mutter und seiner Schwester unterzuordnen, zumal sein Vater noch vor Demras' Geburt durch einem Unfall starb.
Einen Sohn wollte seine Mutter nie haben, was er auch immer wieder zu spüren bekam. So war er meist für alles schlechte verantwortlich oder wenn er etwas gut gemacht hatte war es nicht gut genug. Freizeit war ein Luxus den er nur selten hatte, sollte er doch stets seiner Mutter und der älteren Schwester dienen, wohl aber auch einigen Damen, welche seine Mutter aussuchte, wobei er anfangs noch oft um Gnade flehte, dass er es nicht tun muss, später aber erkannte, dass es Demras inzwischen 19 Jahre alt war, begab es sich, dass seine Mutter ihn schließlich fortschickte, warum hatte er nie verstanden. `n Da er nun aber kein Heim mehr hatte versuchte er zwei Jahr lang nun als freier Mann zu leben. Schließlich aber erkannte er, dass er bereits so viele Jahre gedient hatte und nun schon nicht mehr anders kann. Aus diesem Grund brach er dann auf und gelangte mehr durch zufall in diese Stadt, auf der Suche nach einer neuen Herrin.
Fähigkeiten
Unter den Jahren der Herrschaft hatte er nie gelegenheit irgendetwas zu lernen oder seine gegebene Fähigkeiten irgendwie zu schulen. Lediglich eine gewisse Affinität zu Feuer hat er, war er von den Flammen doch schon immer fasziniert und reagierten diese, sofern sie in seiner Nähe waren, meist auf stärkere Gefühlsausbrüche. Sei es nun Angst, Furcht, Hass oder etwas anderes, die Flammen passten sich dem an, wurden so zum Beispiel größer, wenn er wütend war oder erloschen fast wenn man ihn ängstigte.
Äusseres
Demras ist nicht allzu groß, wenn auch nicht wirklich klein mit 1,72m. Trainiert ist er, aufgrund seiner Pflichten, durchaus, als Schwächling hätte er wohl die ganzen Torturen auch nicht überlebt. Seine graublauen Augen wirken oft verschlagen, auch wenn er es nicht ist, gibt es doch eigentlich niemanden gegen den er sich wehren würde oder könnte. Sein schwarzgraues Haar nistet oft wirr auf seinem Haupt, auch wenn er versucht sie zu Bändigen so misslingt es doch meist. Als Kleidung dienen ihm nur einige Lumpen, eine zerschlissene braune Hose und ein zerfetztes weißes Hemd, mehr durfte er nicht besitzen und hat somit auch nichts anderes.